Schatzkiste Impressum Leistungen Kontakt Clowns Verein david za1 gs AiO EiB Benefizkonzert ZA TLZ Paul BiTV1 Christopher Griesbrei CaBahnhof Jonas ZA2 ZA3 BiTV2 ZA4 ZA5 ZA6 Kastanie
Clownsnasen e.V.
der Verein
die Clowns
Kontakt
Leistungen
Impressum
Schatzkiste

Liebe Clowns,
von allen Arzneien war eure eine der besten, ohne Nebenwirkungen und sofort heilsam. Denkt mal an mich und danke fürs Lachen.

Paul aus Erfurt

zum Vergrößern anklicken
w
schließen

Grießbrei im Spielzeugland

Ein Erlebnis von Milly Murphy und Knöpfchen
Sommer 2005 in der Unikinderklinik Leipzig

Bei der Übergabe hatte uns Frau Nürnberger, die Erzieherin der onkologischen Station, bereits über den großen Kummer informiert, den der fünfjährige Nico derzeit allen bereitete: der Junge hatte sich in den Kopf gesetzt, nichts mehr zu essen, was ihn zusätzlich zu seiner Therapie enorm schwächte. Aber allen Bitten zum Trotz hielt er dies bereits drei Tage durch und verweigerte jede Nahrung. Mit diesem Wissen im Hinterkopf gingen wir auf Visite. Wir trafen Nico mit seiner Mutter im gemeinschaftlichen Spielzimmer, wo er sich gerade wieder weigerte, auch nur einen Löffel Grießbreis zu essen, während seiner Mutter die Verzweiflung deutlich anzusehen war. „Oh, Milly, guck mal! Wir sind da! Wir sind im Spielzeugland!“ Staunend und voller Begeisterung stürmte ich auf die Legosteine zu, aus welchen jemand kunstvoll ein riesiges Gebäude gebaut hatte. Milly quiekte vor Begeisterung, auch sie war hin und weg bei all den schönen Spielsachen. „Wie wunderschön!“, bestaunte sie die Malecke und wollte gerad... weiter
(weiter als PDF)

Jonas. Ein begnadeter Clown!

Ein Erlebnis von Milly Murphy und Bandoni
Uniklinik Halle

Heute wurden wir in die sterile Abteilung der Onkologie gerufen- zum ersten Mal- um einen kleinen Jungen zu besuchen. Jonas hatte sich irgendwie aufgegeben und reagierte auf nichts mehr. Alle waren sehr besorgt, denn es ging ihm gar nicht gut. Bevor wir zu ihm durften, mussten wir unsere Kostüme gegen sterile Kleidung tauschen, schließlich sah man von uns nur noch die Augen. Auch Instrumente und Requisiten mussten leider draußen bleiben. Als wir ins Zimmer kamen lag der fünfjährige Jonas wie eine Schnecke zusammen gerollt am Fußende seines Bettes und hielt sich an seiner "Bob der Baumeister"-Puppe fest. Wir ließen ihm seinen persönlichen Raum und konzentrierten unser Spiel auf sein Bett, damit er Zeit hatte, sich an uns zu gewöhnen. Wir spielten, seine Puppen wären Fische in einem Aquarium und er verfolgte unser Tun neugierig mit den Augen, wollte jedoch keinen Kontakt zu uns aufnehmen. Jonas’ Mutter kam ins Zimmer, sie brachte sehr viel Wärme und Zuwendung... weiter (weiter als PDF)
Der Zauber der Kastanie

Ein Erlebnis von Knöpfchen und Trampolini
Oktober 2003 in der Uniklinik Halle

Als wir Sebastian, elf Jahre und ein wenig behindert, auf dem Flur trafen, freute er sich riesig, uns zu treffen. Er lud uns in sein Zimmer ein– er wohnte in einer „WG“ mit zwei andern Jungs- und wir begannen sofort mit der Arbeit. Gemeinsam dachten wir uns ein echt cooles Lied aus, Trampolini mit seiner Gitarre und ich mit meiner Geige waren die Band und die Jungs fingen an, dazu abzutanzen, als eine Schwester kam, um Sebastian zur Untersuchung mitzunehmen. Man konnte zusehen, wie der eben noch fröhliche Tänzer vor Angst verkrampfte. Er weigerte sich, mitzukommen, schließlich wollte er viel lieber weitermachen als eine schmerzhafte Untersuchung seines (deformierten) Kiefers über sich ergehen zu lassen. Doch da hatte er eine Idee: er packte mich fest an der Hand und nahm mich entschlossen mit zum Arzt, Trampolini blieb so lange in seiner „WG“. Vor dem Untersuchungszimmer verkündete er, er würde sich nur untersuchen lassen, wenn ich, Knöpfchen, bei ihm bleiben dürfe... witer (weiter als PDF)